{"id":1645,"date":"2015-04-15T08:37:11","date_gmt":"2015-04-15T08:37:11","guid":{"rendered":"http:\/\/www.lucalombardi.net\/home\/?page_id=1645"},"modified":"2026-06-05T09:44:28","modified_gmt":"2026-06-05T09:44:28","slug":"tui-gesange","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.lucalombardi.net\/home\/composizioni\/tui-gesange\/","title":{"rendered":"Tui-Ges\u00e4nge"},"content":{"rendered":"<p>Flauto (anche Ottavino e Flauto in sol), Clarinetto in Sib (anche Clarinetto basso e Clarinetto contrabbasso per il pezzo n. 7), Pianoforte, Violino, Violoncello.<\/p>\n<p>Testo: Albrecht Betz<\/p>\n<p>Durata: 25&#8242; circa<\/p>\n<p>Anno: 1977<\/p>\n<p>Edizione: Suvini-Zerboni (8397 P.; 8398 Mat. N.)<\/p>\n<p>Dedica: &#8220;Roswitha Trexler gewidmet&#8221;<\/p>\n<p>Luogo e data di composizione: Pesaro, 1 giugno 1977 &#8211; Roma, 11 agosto 1977<\/p>\n<p>Prima esecuzione: Parigi, Museo d&#8217;Arte Contemporanea, 17 marzo 1978<br \/>\nCarol Plantanura, soprano;<br \/>\nAlexandre Myrat, direttore<\/p>\n<hr \/>\n<p><em><strong>Tui-Ges\u00e4nge<\/strong><\/em>: da 28&#8217;49&#8221;<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"Luca Lombardi (Einklang F\u00fcr Oboe Und Sieben Instrumente \/ Gespr\u00e4ch \u00dcber B\u00e4ume  \/ TUI-Ges\u00e4nge )\" width=\"837\" height=\"471\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/6BJ0SvJ5-i0?start=1730&#038;feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>TESTO<\/strong><\/p>\n<p><strong><span class=\"notranslate\">I <\/span><em><span class=\"notranslate\">Er\u00f6ffnung <\/span><\/em> <\/strong><br \/>\n<span class=\"notranslate\">-Die Welt ist ein grosser Viehstall.<br \/>\nEr kann nicht so leicht gereinigt werden<br \/>\nWie der des Auglas.<br \/>\nDenn w\u00e4hrend gefegt wird<br \/>\nBleiben die Ochsen drin<br \/>\nUnd h\u00e4ufen immer neuen Schmutz an-<\/span><\/p>\n<p>So sagen wir und so<br \/>\nSagen unsere Gegner<\/p>\n<p>Unvermeidlich, gestehen wir<br \/>\nHinterl\u00e4sst auch der S\u00e4uberer Fleiss<br \/>\nSeine Spuren<\/p>\n<p>Unsere Gegner, das Gleiche behauptend<br \/>\nFragen mit b\u00f6sem Blick<br \/>\nWer f\u00fcr wen spricht<br \/>\nUnd wie.<br \/>\nUnd vor allem:<br \/>\nVon wo aus.<\/p>\n<p><strong><span class=\"notranslate\">II <\/span><em><span class=\"notranslate\">Behauste und Unbehauste <\/span><\/em> <\/strong><br \/>\n<span class=\"notranslate\">Glaubt ihr, wir seien gesetzt in goldene T\u00fcrme<br \/>\nOder solche von Elfenbein?<br \/>\nF\u00fchrten f\u00fcr die M\u00e4chtigen<br \/>\nStatt des rohen Stabes aus Gummi<br \/>\nDie weichere Feder<br \/>\nMit gleichem Ziel<br \/>\nVon sicherem Ort aus?<\/span><\/p>\n<p>Ihr t\u00e4uscht euch!<br \/>\nUnsere T\u00fcrrne sind nur gemietet.<\/p>\n<p>Ihr, die ihr vorgebt, f\u00fcr viele zu sprechen-<br \/>\nWer hat euch beauftragt-<\/p>\n<p>Und dabei das Nest beschmutzt und Unruhe stiftet<br \/>\nBeschmutzt auch unsere T\u00fcrme.<br \/>\nAch, w\u00e4ren sie unser!<br \/>\nWarum verspielt ihr das Dach \u00fcberm Kopf?<br \/>\nSeid ihr nicht welche von uns?<br \/>\nWir h\u00e4tten vielleicht euch empfangen!<br \/>\nSind wir doch selber nur G\u00e4ste.<\/p>\n<p>Ihr aber geht zu weit. Hofft ihr, uns zu vertreiben?<br \/>\nWer jetzt im Turm wohnt, wird&#8217;s lange bleiben.<\/p>\n<p><strong><span class=\"notranslate\">III <\/span><em><span class=\"notranslate\">Wie wird man Tui? <\/span><\/em> <\/strong><br \/>\n<span class=\"notranslate\">Grosses ersinnend f\u00fcr ihre S\u00f6hne<br \/>\nFragen uns M\u00fctter oft<br \/>\nWie die Karriere der Tuis beschaffen<br \/>\nWie wir so weit es gebracht<br \/>\nWelcher Weg dahin f\u00fchre<br \/>\nUnd welcher zu meiden sei<\/span><\/p>\n<p>Dann gedenken wir<br \/>\nUnserer eigenen Jugend<br \/>\nMit Andacht<\/p>\n<p>Wurden wir doch erzogen<br \/>\nUnter der Devise grosser Verheissung<br \/>\nWISSEN IST MACHT<br \/>\nErst sp\u00e4ter verstanden wir<br \/>\nDas weise Prinzip unsrer Lehrer<br \/>\nUns von den andren zu sondern<br \/>\nAuch: an Wohlleben uns zu gew\u00f6hnen<br \/>\nDenn unsre k\u00fcnftige Waffe, der Geist<br \/>\nGedeihe in Not nicht<\/p>\n<p>So waren uns Weg und Ziel schon vorgezeichnet<\/p>\n<p>Vor den Verkaufsst\u00e4nden des Wissens, den Kathedern<br \/>\nSassen wir in Ehrfurcht<br \/>\nAufblickend zu den Grossen unserer Zunft.<br \/>\nWissen werde zur Macht erst, so h\u00f6rten wir<br \/>\nWenn es gel\u00e4nge, es zu verkaufen.<br \/>\nDieses wieder sei Teil des Wissens.<br \/>\nAber der Markt sei eng.<\/p>\n<p>Wir allerdings, aus den H\u00f6rsalen hoher und ausgezeichneter Schulen<br \/>\nSeien zu gl\u00e4nzender Laufbahn und raschem Aufstieg bestimmt.<br \/>\nFreilich, wenn einst uns beschieden sei<\/p>\n<p>Meinungen machen und mit ihnen handeln zu d\u00fcrfen<br \/>\nArbeitend stets an der seelischen Haltung des Volkes;<br \/>\nDies sei unser Amt<br \/>\nSo g\u00e4b&#8217; es doch Lagen, in denen sei guter Rat teuer.<br \/>\nAls Faustregel gelte dann<br \/>\nNichts anzubieten am Markt<br \/>\nF\u00fcr das die Nachfrage fehle<br \/>\nOder komme von falscher Seite.<br \/>\nNoch schlimmer aber:<br \/>\nWof\u00fcr Nachfrage nicht zu erzeugen sei.<br \/>\nDer Verh\u00e4ltnisse wegen.<br \/>\nKeiner noch sei ein ordengeschm\u00fcckter Tui geworden<br \/>\nDem der Anpassung Tugend gefehlt.<\/p>\n<p>\u00dcbrigens rate man ab<br \/>\nDie Folgen unserer Worte zu \u00fcbersch\u00e4tzen.<br \/>\nSie zu beweisen seien wir nicht befugt.<br \/>\nDagegen k\u00e4men die M\u00e4nner der Tat<br \/>\nOft mit der Bitte zu uns<br \/>\nF\u00fcr Vollbrachtes ihnen die Argumente zu liefern.<br \/>\nHier k\u00f6nne dann jeder beweisen, was er gelernt<br \/>\nGem\u00e4ss dem Wahlspruch der Tuis<br \/>\nDer die Erziehung beschliesst:<\/p>\n<p>In unsrer heiklen Kunst wird triumphieren<br \/>\nWem es gelingt<br \/>\nZwingend f\u00fcr alle<br \/>\nZu formulieren<\/p>\n<p><strong><span class=\"notranslate\">IV <\/span><em><span class=\"notranslate\"> Von Generation zu Generation<\/span><\/em><\/strong><br \/>\n<span class=\"notranslate\">Als unsere jetzigen H\u00f6hen<br \/>\nUns kaum erreichbar schienen<br \/>\nUnd die Treppen dorthin fern, steil und steinern<br \/>\nVersperrt von Uniformierten<br \/>\nDie wir in Gedanken mit Steinen bedachten<br \/>\nNannten viele von uns die Hierarchie: das Erz\u00fcbel<\/span><\/p>\n<p>Die Grossen der Zunft errieten unsre Gedanken<br \/>\nSie tr\u00f6steten uns:<br \/>\nAuch sie, als sie jung gewesen&#8230;<br \/>\nDoch werde ein Realist nur<br \/>\nWer fr\u00fch die H\u00f6rner sich abst\u00f6sst<br \/>\nEinige schlugen den Rat in den Wind<br \/>\nNannten die Lehre Dressur<br \/>\nDie Examen: Papiergeld &#8211; Fiktion wie die Titel<br \/>\nDie sie gleichwohl erwarben: f\u00fcr alle F\u00e4lle<br \/>\nDann bezogen sie Stellung<br \/>\nAuf der Seite der Unzufriedenen, drunten<\/p>\n<p><span class=\"notranslate\">Nicht weit vom Scheitern des Kampfes<br \/>\n\u00c4nderten sie ihre Sicht<br \/>\nN\u00fctzlich schien jetzt gar ein Titel<br \/>\nAls R\u00fcckfahrkarte<br \/>\nIn die gute Gesellschaft-<br \/>\nHier hielt man die Arme auf<br \/>\nWie f\u00fcr verlorene S\u00f6hne<br \/>\nUnd wieder sagten die \u00e4lteren Tuis:<br \/>\nAuch wir, als wir jung waren&#8230; <\/span><\/p>\n<p>Inzwischen ist es an uns, von oben herabzurufen:<br \/>\nWir verstehen euch mehr als ihr glaubt!<br \/>\nAuch wir&#8230;Als wir&#8230;Ach&#8230;Einst&#8230;Jung&#8230;<\/p>\n<p>Jung?&#8230;Einst?&#8230;Auch wir?<\/p>\n<p><strong><span class=\"notranslate\">V <\/span><em><span class=\"notranslate\">R\u00fcckversicherung <\/span><\/em><\/strong><br \/>\n<span class=\"notranslate\">Auch oben bleibt nichts wie es ist<br \/>\nHaltet stets mehrere Eisen im Feuer<br \/>\nUnd T\u00fcren euch offen und<br \/>\nSetzt nicht nur auf ein Pferd<\/span><\/p>\n<p>H\u00f6henfl\u00fcge sind K\u00fcnste der Meister<br \/>\nWie ungrazi\u00f6s wirkt der Absturz<br \/>\nIn trostlose Ebenen<\/p>\n<p><span class=\"notranslate\">Sehe, wer schwebt, dass er nicht falle<br \/>\nGleich den Artisten in der Zirkuskuppel die<br \/>\nSchauturnen am Trapez und unter sich<br \/>\nPl\u00f6tzlich kein Netz sehn<br \/>\nSondern nur: Volk <\/span><\/p>\n<p>Und den Sand der Manege<\/p>\n<p><strong><span class=\"notranslate\">VI <\/span><em><span class=\"notranslate\">Sonett von den Ungleichheiten <\/span><\/em><\/strong><br \/>\n<span class=\"notranslate\">Wer von Bed\u00fcrfnis spricht, der sollte wissen<br \/>\nHier ist die Gleichheit vorerst Illusion<br \/>\nDie Unterschiede wuchern, wie zum Hohn<br \/>\nMan m\u00f6chte sie -doch kann sie noch nicht- missen<\/span><\/p>\n<p>Wie sollen wir&#8217;s den Vielen draussen sagen?<br \/>\n\u00abGleichmacherei ist der Natur verp\u00f6nt!<br \/>\nDrum braucht es Kampf, bis alle sie verw\u00f6hnt.<br \/>\nHofft z\u00e4h! Und f\u00fcllet sp\u00e4ter erst den Magen!&#8221;<\/p>\n<p><span class=\"notranslate\">Nicht jeder kann zu geh\u00f6r&#8217;n, der&#8217;s m\u00f6chte<br \/>\nDie Pl\u00e4tze sind gez\u00e4hlt und numeriert<br \/>\nZu viele Meinungen: man weiss doch, das geniert <\/span><\/p>\n<p>Auch wir verteidigen, wen wunderes, unsre Rechte<br \/>\nVerh\u00fcten wir den Ausbruch schlimmer Wut<br \/>\nDass uns nicht fliegt vorn spitzen Kopf der Hut<\/p>\n<p><strong><span class=\"notranslate\">VII <\/span><em><span class=\"notranslate\">Sonett von den Hemmenden Begierden <\/span><\/em> <\/strong><br \/>\n<span class=\"notranslate\">Es sind der Triebe viel; doch ihrer zwei<br \/>\nDrehe sich im Kreise, kehren ewig wieder<br \/>\nNoch keiner war von ihnen wirklich frei<br \/>\nSie zerren alles Neue zu sich nieder<\/span><\/p>\n<p>Sie gehen beide durch den Bauch<br \/>\nUnd leider sind wir schwach im Fleische<br \/>\nSteigt uns die Gier von unten auf<br \/>\nWird Fortschritt weggeschwemmt wie eine Leiche<\/p>\n<p>Ob Hunger, Liebe, Tisch ob Bett<br \/>\nDie Selbsterhaltung zwingt zu Kompromissen<br \/>\nWeil: keiner sieht sich gerne als Skelett<\/p>\n<p><span class=\"notranslate\">Vor allem sinkt zu fr\u00fch nicht in die Kissen!<br \/>\nDenn sind wir alle Opfer dieser Schw\u00e4che<br \/>\nZahlt doch der Schw\u00e4chste stets die h\u00f6chste Zeche <\/span><\/p>\n<p><strong><span class=\"notranslate\">VIII <\/span><em><span class=\"notranslate\">Von der Potenz friiher und heute <\/span><\/em><\/strong><br \/>\n<span class=\"notranslate\">Als es mit den Aristokraten zuende gegangen war<br \/>\nSagten jene unserer Vorfahren<br \/>\nDie dazu beigetragen hatten<br \/>\nMit Bewunderung:<\/span><\/p>\n<p>Da ihnen schon bald der Kopf fiel<br \/>\nStand ihnen noch der Schwanz<\/p>\n<p>Warum<br \/>\nSo fragen wir uns h\u00e4ufig<br \/>\nGilt seitdem<br \/>\nF\u00fcr so viele Tuis<br \/>\nDas Gegenteil?<\/p>\n<p><strong><span class=\"notranslate\">IX <\/span><em><span class=\"notranslate\">Rechtspflege <\/span><\/em><\/strong><br \/>\n<span class=\"notranslate\">Schon die Klassiker lehrten<br \/>\nIn den sch\u00f6nen K\u00fcnsten z\u00e4hle nicht Wahrheit<br \/>\nSondern Wahrscheinlichkeit<br \/>\nSo betonen auch wir<\/span><\/p>\n<p>Der Schein des Rechts sei wichtiger<br \/>\nAls das Recht<\/p>\n<p>Von dieser Ware besonderer Form<br \/>\nKann nicht jeder die gleiche verlangen<br \/>\nJa, manchen muss man sie v\u00f6llig entziehn-<br \/>\nSie k\u00f6nnten das Ganze gef\u00e4hrden<\/p>\n<p>Gern m\u00f6chten sie ihren Protest<br \/>\nIn profitables Gewerbe verwandeln<br \/>\nSie sollten wissen:<br \/>\nDas Geld str\u00f6mt nicht immer<br \/>\nUnd wenn<br \/>\nDann nicht von unten nach oben<\/p>\n<p><strong><span class=\"notranslate\">X <\/span><em><span class=\"notranslate\">Lob, Lohn und Preis <\/span><\/em><\/strong><br \/>\n<span class=\"notranslate\">Die S\u00e4tze, die wir st\u00e4ndig wenden<br \/>\nWie Kleider, dass sie sind wie neu<br \/>\n-Ornate, sch\u00f6n zum Beifall spenden-<br \/>\nVerkaufen wir. Was n\u00fctzt uns Scheu?<\/span><\/p>\n<p><span class=\"notranslate\">Die H\u00e4nde, die wir andren waschen<br \/>\nSie w\u00fcrden nicht von selber rein<br \/>\nDer Monatsscheck in unsren Taschen<br \/>\nStellt auch sich nicht von selber ein <\/span><\/p>\n<p>Die Steu&#8217;rung, wenn wir sie hoch droben<br \/>\nMit unsrer Worte \u00d6l versehn<br \/>\nUnd salben, weihen, preisen, loben<br \/>\nL\u00e4sst dicht in ihrer N\u00e4h&#8217; uns stehn<\/p>\n<p><strong><span class=\"notranslate\">XI <\/span><em><span class=\"notranslate\">Kunst des Unterscheidens <\/span><\/em><\/strong><br \/>\n<span class=\"notranslate\">Welches hochbezahlte Amt<br \/>\nVerlangte nicht Opferbereitschaft?<br \/>\nJene von uns<br \/>\nDie den Fluss sch\u00e4dlicher Meinungen<br \/>\nZu verh\u00fcten haben<br \/>\nWerden verleumdet<br \/>\nSie tr\u00fcgen<br \/>\nEin goldenes Sterilet<br \/>\nIm Gehirn <\/span><\/p>\n<p><strong><span class=\"notranslate\">XII <\/span><em><span class=\"notranslate\">TUI-Kreislatl <\/span><\/em><\/strong><br \/>\n<span class=\"notranslate\">Im Anfang war das Wort<br \/>\nF\u00fcr uns<br \/>\nWird es auch am Ende sein<br \/>\nVon den H\u00f6hen unsrer T\u00fcrme<br \/>\n-Obzwar nicht unbehelligt vom Zank des Tages<br \/>\nUnd kleinlichen Streitereien-<br \/>\nVersehen wir den Gang der Dinge und den Lauf der Welt.<br \/>\nMit Worten<\/span><\/p>\n<p>Wenn sie wuchern und vielfarbig sind<br \/>\nGleich Metastasen:<br \/>\nSo sind wir fruchtbar<\/p>\n<p>Wessen Sieg w\u00e4re jemals Triumph geworden<br \/>\nH\u00e4tten nicht wir mit Kunst ihn geschm\u00fcckt?<br \/>\nUber unseren Fall oder Aufstieg entscheidet auch k\u00fcnftig:<br \/>\nDie bessere Formulierung<br \/>\nWenn wir einst gehen zur seligen Ruh<br \/>\nDeckt uns mit bl\u00fchenden Worten zu<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Flauto (anche Ottavino e Flauto in sol), Clarinetto in Sib (anche Clarinetto basso e Clarinetto contrabbasso per il pezzo n. 7), Pianoforte, Violino, Violoncello. Testo: Albrecht Betz Durata: 25&#8242; circa Anno: 1977 Edizione: Suvini-Zerboni (8397 P.; 8398 Mat. N.) Dedica: &#8220;Roswitha Trexler gewidmet&#8221; Luogo e data di composizione: Pesaro, 1 giugno 1977 &#8211; Roma, 11 <a class=\"read-more\" href=\"https:\/\/www.lucalombardi.net\/home\/composizioni\/tui-gesange\/\">LEGGI TUTTO<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":952,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-1645","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.lucalombardi.net\/home\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1645","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.lucalombardi.net\/home\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.lucalombardi.net\/home\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.lucalombardi.net\/home\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.lucalombardi.net\/home\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1645"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/www.lucalombardi.net\/home\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1645\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6511,"href":"https:\/\/www.lucalombardi.net\/home\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/1645\/revisions\/6511"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.lucalombardi.net\/home\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/952"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.lucalombardi.net\/home\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1645"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}